Ein Mädchen aus dem Kreis Waldshut-Tiengen, welches bei seinem allein sorgeberechtigten Vater lebte, befindet sich durch eigene Inobhutnahme seit Januar 2019 in einer Einrichtung der Jugendhilfe. Die Verfahren der Mutter (auf Sorgerecht und Umgang) verzögern sich zusehends und werden durch ein gänzlich kurioses Gutachten vom Jahr 2017 verzerrt, dessen Gutachterin sich einer massiven Schadensersatzforderung gerichtlich stellen muss. Einer Beschleunigungsrüge gegen den Richter vom Amtsgericht Bad Säckingen wurde bereits stattgegeben und vom OLG festgehalten, das ein 9-monatiger Verfahrensstillstand stattgefunden hat. Da die Mutter keine elterliche Sorge hat, befindet sich das Mädchen derzeit in einem menschenverachtenden Spiel des Vaters, der Behörde und des Gerichts. Auf uns Außenstehende wirkt es, als ob der Richter vom Amtsgericht Bad Säckingen befangen sei und das Recht beugt.

Sie hat in ihrem jungen Alter von nicht ganz 11 Jahren, innerhalb der letzten 20 Monate vier Einrichtungen durchlebt mit insgesamt 6 Heimwechsel (dreimal kurzzeitig im gleichen Heim). Sie hat sich mehrfach dort selbst verletzt und erhält leere Versprechungen seitens des Jugendamts. Statt der versprochenen Entspannung der Situation wird dem Kind nicht geholfen, sondern man versucht durch Drohungen, von Seiten des Jugendamts, das sie dann weit weg in ein Heim komme und von Seiten des Vaters das sie dann in die Psychiatrie komme, das Kind dazu zu bewegen, in der Einrichtung zu bleiben. Kontakt zur Mutter wurde bis Juli 2020 unterbunden, danach wurde eine halbe Stunde Telefonkontakt unter Aufsicht und Zuhörer pro Woche zugestanden. Inwieweit die Mutter kindeswohlgefährdend sei, wird weder in den einstweiligen Verfahren ergangenen Beschlüssen des Amtsgerichts Bad Säckingen ersichtlich, noch in den Anfragen an das Jugendamt. Briefe oder Päckchen darf die Mutter nicht schicken, dies hat die zuständige Sachbearbeiterin in einem an Zynismus nicht mehr zu überbietenden Brief an die Kindesmutter bekräftigt. Die Frage darf sich stellen was der Landkreis Waldshut- Tiengen unter Kindeswohl versteht, oder ob Kindeswohl heutzutage in der finanziellen Existenzsicherung kirchlicher Einrichtungen zu sehen ist. (Kostenpunkt 4600,- €/Monat x 20 Monate = 92.000€)

In dem seit Januar 2019 laufenden Verfahren haben zwei Anhörungen des Kindes stattgefunden, in denen das Kind deutlich geäussert hat, bei der Mutter leben zu wollen, dies obwohl der Kontakt seit Januar 2019 unterbunden wurde. Das Jugendamt und der Richter handeln im Auftrag des alleinsorgeberechtigten Vaters kindeswohlgefährdend. Uns liegt der gesamte Vorgang vor und wir werden zeitnah das Gesamtgeschehen als V-Log veröffentlichen. Wir werden die Äußerungen des jungen Mädchens, aber auch sämtliche Stellungnahmen hinsichtlich des Prozessgeschehens objektiv darstellen als auch den Schriftverkehr mit dem Landratsamt publizieren. Aus den Schriftsätzen des Vaters ans Gericht geht hervor, das er nachweisbar falsche Behauptungen aufstellt. Eingegangene Kindeswohlgefährdungsmeldungen beim zuständigen Jugendamt werden übergangen.

Angesichts dieser augenscheinlichen behördlichen Willkür gegen das Mädchen, sieht sie sich wiederholt gezwungen die Flucht und zwar die mittlerweile sechste Flucht aus dem Heim zu vollziehen, bei dem Versuch zu ihrer Mutter zu kommen. Bei dem 5ten Fluchtversuch ist sie aus 3-3,5 m Höhe aus einem Fenster gesprungen und dieses Mal in der Dämmerung an einer Bundesstrasse eingesammelt worden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis etwas Schlimmes passiert. Das vom Gericht in Auftrag gegebene Gutachten bei der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Stuttgart/Canstatt hat begonnen. Die Mutter hatte den Gutachter gebeten, sich der Begutachtung von ihr und der Tochter möglichst zeitnah anzunehmen, um zu einer ersten schnellen Einschätzung zu gelangen.

Es existiert bereits eine Petition unter:

https://secure.avaaz.org/community_petitions/de/winfried_kretschmann_michael_leutert_lothar_bindin_hilfe_meine_10_jaehrige_schwester_will_aus_dem_kinderheim_zurueck_zu_unserer_mutter/?fpRjIqb&fbogname=Wiebke&utm_source=sharetools&utm_medium=facebook&utm_campaign=petition-1024992-hilfe_meine_10_jaehrige_schwester_will_aus_dem_kinderheim_zurueck_zu_unserer_mutter&utm_term=pRjIqb%2Bde&fbclid=IwAR0GLFf98B9AopphP4xAMn4uSYTA_J4089ONwm8fiBbPRgLkxVUGz4bWPd0

und eine Homepage unter:

www.wfaroestel.de

In diesem Zusammenhang können Sie auch anonyme Meldungen über Ihre Erfahrungen mit dem Jugendamt und den anderen Verfahrensbeteiligten abgeben unter:

http://fightandsoul.de/anonym.php

Schwarzwald. Bereits 6. Flucht eines Heimkindes

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