Dieser Beitrag bezieht sich auf den aktuell am Landgericht XY zu verhandelnden Missbrauchsfall gegen einen Diplom-Psychologen. Bereits im Jahr 2012 wurde die aktuelle Nebenklägerin und Mutter des Betroffenen vernommen. Diese Aussage war sehr interessant und wirft ein täterschützendes Bild auf das Umfeld des angeklagten P.

P. meldete sich bei ihr in den 80er Jahren auf Ihre Single-Anzeige. Sie als allein erziehende Mutter und ohne Ausbildung suchte Anschluss und er war sofort für sie und ihren Sohn da. Vermeintlich. Er befreite sie von der Last des Sohns in Alltagssituationen und fuhr auch mit ihnen in Urlaub. Irgendwann kam es zu der Entdeckung, dass P. weniger Interesse an ihr, dafür umso mehr an ihrem Sohn hat. Sie erwischte ihn auf frischer Tat.

Aus unserer Sicht sind Täter nun mal Täter, die aus gewissen Neigungen ihre Tat begehen. Wie jedoch kann ein Täter der in den 80 er Jahren, unsere Nachforschungen gehen noch weiter, aber mit der Zeugenaussage in den 80er Jahren das er sich an einem Kind vergangen haben soll, 30 Jahre weiter aktiv sein. Die Mutter hat in der Vernehmung einen Namen geäußert, den sie bereits in der ersten Verhandlung 2012 geäußert hat. H. B.. Sie habe in einer therapeutischen Einrichtung gearbeitet und sich nach Erkenntnis dieser Tat an ihren damaligen Vorgesetzten gewandt, der schließlich Psychologe sei. Er hat sich das Gesprochene angehört und ihr unmittelbar von einer Anzeige abgeraten. Argumente waren, dass das Prozedere der Anzeige für den Jungen mehr Stress als Nutzen bringt, dass der Junge eventuell einen Benefit davon getragen hat usw.. Auszugsweise stellen wir hier einen Auszug aus dem Protokoll von 2012 ein.

Wir haben uns den Herren genauer angeschaut, der in den 80er Jahren durch Einreden eine Anzeige verhindert und somit weitere Opfer ermöglicht hat:

Hans B. und Frau F. bieten ein breites Spektrum im Rahmen der Jugendhilfe im Saarland an. Er ist vernetzt laut Internetseite mit dem “Netzwerk Kindeswohl und Kindergesundheit im Landkreis Kusel” diese gehört dem Kreisjugendamt Kusel an.

Dann ist er vernetzt mit dem Beratungsnetzwerk: “Rheinland-Pfalz gegen Rechtsextremismus” darüber hinaus gibt er eine Vernetzung an mit Faustlos, Heidelberger Präventionszentrum in Schließheim an. Das Zentrum Faustlos sind Kindergärten.

Diesem Heidelberger Präventionszentrum gehört auch Fäustling an: Fäustling ist ein Zentrum um Achtsamkeit in Kinderkrippen zu trainieren.

Weitere Verbindungen sind Familienrattraining für das er wirbt. Dieses wiederum ist vernetzt mit dem Adler-Pollak-Institut, Synchronizing Institut, Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie, Odenwald-Institut etc. pp.

Ohne seine Beeinflussung der Mutter wäre bereits in den 80er Jahren eine Anzeige gegen den Täter ergangen und viele weitere Opfer hätten vermutlich verhindert werden können.

Das System P.

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