Es handelt sich hierbei um ein analytisches Schriftstück um die Systematik im Saarland zu erkennen, dass Aufklärung in der Jugendhilfe und Einrichtungen jeglicher Art mit Zersetzung auf weiten Ebenen begegnet wird. Wir versetzen uns gemeinsam in die Lage einer pubertierenden Dame, die, gleich aus welchen Gründen, in eine psychiatrische Einrichtung stationär gebracht wurde. Ich werde hier auch nicht den Namen der Einrichtung nennen, da die Täter wahrscheinlich längst über alle Berge sind. Man würde der Klinik und ihrer Leitung im Status quo Unrecht antun.

In jedem Fall ist Folgendes unter anderem geschehen:

Es handelt sich hierbei auch nicht um einen x-beliebigen Psychologen, sondern um einen Arzt eines Gesundheitsamts, der im Rahmen eines Gutachten diese Geschehnisse dokumentiert hat. Dass diese und weitere im Gutachten aufgelisteten Vorkommnisse in dieser Klinik, speziell angesichts des aufgekommenen UKS Skandals zu einem nächsten Skandal führen würde, liegt auf der Hand. Schlechte Presse, Strafverfahren und Schadensersatzklagen standen offenkundig im Raum. Es stellt sich nun die Frage wie man solchen Vorkommnissen als verantwortliche Person begegnet um dem Opfer zu seinem Recht zu verhelfen?! In der Regel geht man davon aus, dass es eine Opferstelle geben muss, speziell nach den Vorkommnissen an dem Uniklinikum des Saarlands über mindestens 2 Jahrzehnte, ist davon auszugehen, dass es sowas im Saarland gibt.

Die saarländische Variante ist jedoch kostensparsamer und weniger öffentlichkeitswirksam, zumal man sich auf bestehende Strukturen verlassen kann. Was geschah in der Folge? Es wurde ein weiteres Gutachten veranlasst, nicht durch einen Arzt, sondern durch eine Gutachterin einer Fernuni. Über diesen Weg hat man dem Opfer von damals die eigenen Kinder von heute entzogen und lässt diese wie in einem Longierzirkel ihren Kindern hinterher hechten, der sicheren Verjährung der Taten von damals entgegen. Dass der Kampf unter diesen Prämissen aussichtslos ist und dass es geübte Praxis ist, wie man an den zwanzig Jahren Vertuschung an der UKS zweifelsohne nachvollziehen kann.

Es werden unzählige Nebenkriegsschauplätze eröffnet, damit die Betroffene von dem Eigentlichen abgelenkt wird. Es folgen Maßnahmen von Veterinäramt, über Zwangspsychiatrisierung der Mutter bis hin zur Inobhutnahme der Kinder, nur damit dies eine düstere Kapitel in Vergessenheit gerät oder durch den künstlich auferlegten Stress verdrängt wird.

Es stellt sich die Frage wer so vernetzt ist, dass er einerseits die Verantwortung für die Klinik hat, andererseits auf oben genannte Handlungen einwirken kann. Ich denke, dass die Lösung hierzu recht einfach zu finden ist.

Der Fall Jessica L. und das System systematischer Zersetzung im Saarland

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