Ein etwas ungewöhnliches Heimgesuch erhielten wir vor einiger Zeit von einer Heimleitung aus dem Odenwald. Die Informationen sind bereits an den jeweiligen Stellen angelangt auch drei Presseorgane sind bereits darüber in Kenntnis. Frau Weihrauch und wir haben bereits eine tiefergängige Kooperation in Ausblick. Ferner veröffentlichen wir hier parallel und stellen die uns zu Verfügung stehenden Informationen hier ein, zunächst jedoch erst das Hilfegesuch:

Hallo, mit dieser Zusammenfassenden Verschriftlichung möchte ich mich als freie Jugendhilfeträgerin an Euch und die Öffentlichkeit wenden.

Kurz zu meiner Person, ich bin 53 Jahre, Mutter einer vierundzwanzig jährigen Tochter und seit nunmehr 33 Jahren in vielen Bereichen der pädagogischen Arbeit tätig. Ich bin sehr mit meiner Tätigkeit verbunden, mag Kinder und Menschen und gehöre zu den Pädagoginnen die ihre Arbeit aus Überzeugung tun. Wertschätzung und Respekt, demokratisches, faireres Handeln den Kindern und deren Eltern gegenüber sind und waren Grundhaltung über all die Jahre.

Seit 14 Jahren bin ich in der stationären Jugendhilfe tätig. Nachdem ich für zwei Träger tätig war, bin ich seit März 2020 mit eigener Betriebserlaubnis im Rahmen einer familienanalogen Wohnform tätig. Zusammen mit vier Jungen im Alter von bis 10 bis 20 Jahre lebte und arbeitetet ich zusammen mit einem kleinen Team in einer Hausgemeinschaft. Nachdem zwei der Jungen dieses Jahr auszogen möchte ich meine Betriebserlaubnis auf zwei Plätze reduzieren.

Schon immer gehöre ich zu den kritischen Pädagogen. Deshalb gab es für mich auch nur noch die Möglichkeit ohne einen der großen Träger zu arbeiten. Vieles in der Jugendhilfe ist dringend refomierungsbedürftig. Das habe ich immer klar geäußert.

Ein Großteil Träger sind reine Wirtschaftsunternehmen, Kinder nur ein Zahlenwert in einer Exceltabelle. Ein nicht geringer Anteil der Beschäftigten sind weder fachlich noch menschlich geeignet diese hoch verantwortungsvolle Arbeit zu leisten.

An dieser Stelle muss ich sagen, dass es durchaus MitarbeiterInnen im ASD und der Vormundschaft gibt mit welchen ich seit Jahren konstruktiv zum Wohle der Kinder und deren Eltern zusammenarbeiten konnte.

Allerdings ist da auch die andere Seite. Einigen SachbearbeiterInnen und Vormundschaften fehlt es an jeglicher Menschlichkeit, Kompetenz und Wertschätzung

Dieses möchte ich hier in einem für uns unfassbaren Umgang mit einem Kind, sowie dessen Herkunftsfamilie und uns als mitlebende Pädagogen gegenüber erläutern. Da der Austausch mit dem Jugendamt Mainz, dem Gericht, Anwalt Herr Heinz, sowie meine Dokumentationen inzwischen seit September 2020, ordnerfüllend sind, bemühe ich mich um eine kurze aber aussagekräftige Beschreibung der Geschehnisse seit August 2020.

Zur Vorgeschichte: H ist das Kind einer afghanischen Familie welcher am 17.10..2016 7 Kinder entzogen wurden. Darunter ein elf Tage altes Mädchen, welches der stillenden Mutter brutal entrissen wurde. Zwei weitere Babys wurden sofort nach der Geburt in Pflegefamilien gebracht.

Eines der Kinder, ein inzwischen 14-jähriges Mädchen ist inzwischen in der zehnten Einrichtung untergebracht! Sie ist eines der sogenannten Systemspenger Kindern, die ich inzwischen als vom System gebrochen bezeichne.

Seit 2017 lebte der jetzt 11-jährige H. bei uns. Er war fest gebunden und hatte bei uns ein zuhause gefunden. Da ich mich immer wieder kritisch zum Umgang mit den Eltern äußerte, starteten die im Fall involvierten Mitarbeiterinnen des Jugendamtes Mainz eine als Zerstörungsagenda zu bezeichnender Verleumdungskampagne gegen uns.

Jahrelang wurde und wird den Eltern das Besuchsrecht verwehrt. Unsere gute Zusammenarbeit mit den Eltern war nicht gewünscht und wurde systematisch unterbunden.

Am 12.10.2020, wurde der kleine H. in einer grausamen Aktion gegen seinen Willen in eine andere Einrichtung nach Saarbrücken verlegt, wie dies der Sprachgebrauch bei den Jugendämtern ist.

Er konnte sich nicht verabschieden, durfte den Großteil seiner Kleidung und Spielsachen nicht mitnehmen und musste seine Katze zurücklassen. Wir hatten ihm das Katzenbaby in den Krisenmonaten gekauft. Er liebt sie sehr. Schon zwei Tage später wurde ihm das Handy weggenommen und auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Alle Kontakte wurde GELÖSCHT!. Wir als seine neue Familie, Pflegegeschwister, Freunde, Bilder aus unserer gemeinsamem Zeit….alles.

Nachdem er Dienstag unter schwerem Schock von einer Mitarbeiterin abgeholt wurde, welche das ganze sichtlich genoss, wurde er schon Freitag zusammen mit seiner Schwester, welche seit vier Jahren in dieser Erziehungsstelle lebt über das Wochenende in ein Heim gebracht.

H. möchte zu uns zurück, er vermisst sein zuhause sehr. Es geht ihm sehr schlecht. Er hat große Angst.

Da ihm durch das Jugendamt und besonders der Vormundschaft Frau R. schwerste Traumatisierungen zugefügt wurden, versuchen wir zusammen mit Herr Heinz Rechtsanwalt und uns verbundenen Menschen über den Sozialdezernenten Dr. Lensch , Herrn Ebling Oberbürgermeister und dem Bürgerbüro eine schnellstmögliche Rückführung des Jungen, sowie einen sofortigen Wechsel der Vormundschaft zu veranlassen.

Ein von mir gefordertes Gespräch mit der Amtsleitung Frau Oplaka kam trotz mehrfacher Bitte bis Dato nicht zusatande.

Das Agieren der zuständigen Mitarbeiterinnen erfüllt den Straftatbestand einer Kindesmisshandlung.

Sicher gibt es Fälle in welchen ein Kindes Entzug gerechtfertigt ist.

Meine aufrechte Verbundenheit und Solidarität gilt den Eltern welchen unter fachlich und rechtlich nicht haltbaren Umständen ihre Kinder entzogen und vorsätzlich entfremdet wurden und werden.

Herzliche Grüße, Sandra Weihrauch

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Fight and Soul e.V.

Heim im Odenwald Part1 / Hassan

2 Kommentare zu „Heim im Odenwald Part1 / Hassan

  • Januar 28, 2021 um 12:32 pm
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    Das ist furchtbar. DDR und Stasi. Ich hab sowas 2x am eigenen Leib erfahren. Mein Sohn ist heute 40 und hat psychische Probleme. Meine Tochter landete mit 16 im Drogensumpf. Nur meine älteste Tochter ist beiir aufgewachsen und führt ein normales glückliches Failienleben. Wie könnte man helfen, den Jungen zurückzuholen. Ich bin Erzieherin von Beruf, aber leider seit 2003 aus dem Beruf raus. Ich liebe Kinder und es ist eine Schande, was den Kindern und Eltern angetan wird, egal in welcher Hinsicht. Momentan hab ich das Gefühl, die Politik fördert Kindeissbrauch und Kindesmisshandlung. Das sind alles Verbrecher. Ich danke Ihnen für ihre tolle Arbeot und Ihr Herz für unsere Kinder. Ich bin ja der Meinung, das man bei der Arbeit mit Kindern, Behinderten und allen Menschen immer das Herz dabei sein muss. Ist leider nicht so. Meist fehlt das Herz, was aber auch so wichtig ist. Mir freundlichen Grüßen Birgit Berger aus Küssaberg-Rheinheim

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  • Januar 28, 2021 um 12:35 pm
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    Das ist einfach nur grausam. Menschen mit Herz können do etwas nicht tun
    Daher drängt sich mir mir der Gedanke auf, dass es hier von Seiten der Behörde um ganz etwas anderes geht…nämlich die Beschaffung von Kindern für Pädophile und deren Rituale.
    Es wird Zeit, hier aufmerksam zu werden und zu handeln.
    Danke für die ehrliche mutige Pädagogin, die das Thema in die Öffentlichkeit bringt

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