Fragwürdiges Verhalten des Jugendamts in NRW

Bei uns hat sich heute eine nette jedoch verzweifelte Dame gemeldet. Sie, ihr Mann und ihre zwei Kinder sind wohnhaft in Österreich. Sie besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Aufgrund eines notwendigen und nicht mehr aufzuschiebenden Eingriffs an den Zähnen, der in Eckernförde stattfinden soll fuhr die Familie auf ihren Dauercampingplatz in NRW. Dort besitzen sie einen dauerhaften Platz.

Kurz vor Abfahrt und zwar am Freitag geschah jedoch ein unglückliches Geschehen in Österreich. Die eine Tochter ( 8Jahre alt), trug einen Wasserkocher mit noch heißem Wasser und rutschte, diesen tragend, aus. Hierbei schüttete sie der 4 jährigen Tochter das Wasser über den Kopf. Diese trug Verletzungen in Form von Verbrennungen davon. Die Mutter, selbst Krankenschwester, leistete erste Hilfe. stufte die Verbrennungen als Verbrennungen zweiten Grades ein, die sie nach Ankunft in Deutschland untersuchen lassen wollte.

Ostersonntag angekommen checkten sie ein und dort fiel das Mädchen einer Dame des Campingplatzes auf. Am Mittwoch stand das Jugendamt plötzlich vor der Tür um ein gänzlich schmerzfreies und zu dem Zeitpunkt schlafendes Kind mitzunehmen. Das Jugendamt, drohte, dass wenn man das Kind dem Notarzt nicht mitgäbe, man die Polizei rufen müsse. Die Mutter ließ sich auf dies ein. Bei der Wegfahrt sagte der Sanitäter, dass man nach Heine in das Mathias Spital fahren werde. Dort angekommen wurde rund 3 Stunden mit dem Kind nichts gemacht, obgleich es ein “Notfall” sei. Die behandelnde Ärztin sagte, dass man das Kind nach Osnabrück zu einem Spezialisten verlagern würde, jedoch befindet sich in Osnabrück kein Verbrennungszentrum. Das nächstgelegene ist in Aachen. Nach 3 Stunden wurde lediglich Panthenolsalbe aufgetragen. Die Ärztin drängte der Mutter die Tetanusimpfung auf und sagte wiederholt, dass das Kind ohne diese Impfung sterben werde. Diese Impfung wurde verweigert.

Die Jugendamtsmitarbeiterin sicherte der Mutter Auskünfte zu, war jedoch seitdem nicht mehr zu erreichen. In der Klinik fuhren Plötzlich 3 Streifenwagen vor und mehrere Polizeibeamte haben den Eingangsbereich gegen die Eltern abgesichert. Bei einem Telefonat hieß es dass das Kind in Obhut genommen würde bis zum nächsten Tag, jedoch ist das Jugendamt seitdem nicht mehr zu erreichen. Auch der nun über uns erreichte Anwalt kann das Jugendamt nicht erreichen. Der Mutter wurde auch das Zusammenbleiben mit dem Kind verwehrt. Sieht man den Gesamtzusammenhang, muss man erkennen, dass das Bundesland mit den Skandalen um Lügde, Münster usw. nicht aus seiner Geschichte gelernt hat. Es befindet sich ein 4 jähriges Kind in einem fremden Land unter fremden Menschen, die Eltern haben hier kein Zuhause und müssen schauen wie sie die Tage überbrücken. Auch das Auftreten der Polizei ist hierbei recht fragwürdig, zumal der zugesagte richterliche Beschluss nun auch am 4. Tag nach Inobhutnahme noch nicht vorgezeigt wurde. Eventuell hat die Polizei in NRW mehr Erfahrung im Vernichten von Beweismaterial in Lügde als in der Umsetzung von rechtmäßigen Anordnungen.

Auch hat ein Jugendamt, dass derzeit eher für die Umsetzung des Kentler-Projekts bekannt ist, als für Kinderfürsorge es wohl übersehen, dass die Mutter derzeit ohne Unterkunft in der Nähe des Kindes ist. Sinnvoller wäre hier ein Austausch mit Kollegen aus Österreich gewesen ob überhaupt etwas vorliegt und die Mutter bei dem Kind zu lassen. Zur Not hätte man können verlangen, dass die Familie umgehend nach Österreich zurückkehrt. Zweifelhaft ist jedoch dass das Kind Hunderte Kilometer von seinem natürlichen Zuhause in “Geiselhaft” gehalten wird um Panthenolsalbe aufzutragen.

Wir halten euch auf dem Laufenden. Die Mutter sucht derzeit eine Unterkunft für sich alleine im Raum Münster, da dort das Kind vermutlich untergebracht ist. Dass sie dem Campingplatz, wo die Familie ihren Dauerplatz innehat nicht mehr vertraut liegt auf der Hand. Näheres folgt.

Strafantrag gegen das Jugendamt und die Polizeibeamten wird gestellt.

P.S. Selbst den Ort der Unterbringung wird ihr nicht mitgeteilt.

Zur Wiederholung : Unterkunft für die Mutter dringend gesucht.

Ein Kommentar

  1. Vielleicht mit den Anwälten Füllmich in Verbindung setzen.
    LgPetra

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